Nostalgische Augenblicke – Die Alumni des EBG nahmen Abschied





Für viele, die am Freitagabend bei der Finissage des Altbaus am Eugen-Bolz-Gymnasiums vorbeischauten, war es eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit. An allen Enden sprudelten die Geschichten aus der Vergangenheit in die Höhe, die längst vergessenen Erzählungen aus der eigenen Schulzeit, die Augenblicke, die man gerne eingerahmt hätte. Alles befeuert durch die Tatsache, dass dieser Ort auf diese Weise nur noch wenige Wochen sicht- und erfahrbar ist. Orte und Räume memorieren offensichtlich in bezauberndem Gewand die tief verwobenen Erinnerungen der Vergangenheit. Rund 700 – 800 schlenderten an diesem lauen Sommerabend verteilt über sieben Stunden über das EBG-Gelände, nahmen noch einmal an Sonderführungen in die obersten Stockwerke des Altbaus oder zu später Stunde in den Bunker teil, machten Fotos in den alten Klassenzimmern ihrer Jugend und Kindheit, verewigten sich an den Wänden oder nahmen sich ein Stückchen Altbau für die Ewigkeit. Bewirtet von der aktuellen Kursstufe und musikalisch begleitet von Jonathan Noll (Klasse 11) und Theo Stehr (Neu-Alumni) entstanden am Ende auf dem Schulhof, im Partykeller, im Nostalgiezimmer in A17, der Lounge in A16 oder in den Gängen eine Vielzahl entspannter Gespräche an einem besonderen Abend, der kurz nach Mitternacht an einem von Graffiti bemalten Altbau endete. Organisiert wurde die Veranstaltung von Timo Vogt, schulischerseits Hauptverantwortlicher für den Neubau, H. P. Müller-Angstenberger (Alumni-Beauftragter) sowie der Kursstufe 1 und dem Digitalteam.

Text und Fotos: Hans Peter Müller-Angstenberger