Winfried Hermann wandelte auf den Spuren seiner Kindheit und Jugend

Landesverkehrsminister besuchte das EBG / Einstieg in die Alumni-Arbeit war ein voller Erfolg

Kein Geringerer als Landesverkehrsminister Winfried Hermann legte 1971 am Eugen-Bolz-Gymnasium sein Abitur ab. Am 12. Juni besuchte er seine alte Schule und wurde von Schulleiter Andreas Greis, Oberbürgermeister Stephan Neher, Organisator Hans Peter Müller-Angstenberger sowie Lehrer*innen und Schüler*innen der Jahrgangsstufe 11 sowie des EBG-Klimarats aufs Herzlichste begrüßt.

Gleich zu Anfang betonte Winfried Hermann, wie gerne er ans Eugen-Bolz-Gymnasium gekommen sei, es sei ein Rückblick in die eigene Geschichte. Er habe das EBG als „richtig gute Schule“ mit engagierten Lehrerinnen und Lehrern in Erinnerung, wo er Demokratie gelernt habe. Von der fünften bis zur letzten Klasse, so der Minister, sei er Klassensprecher gewesen, in seiner Schulzeit sei auch die SMV (Schülermitverantwortung) eingeführt worden. Er erinnere sich auch noch gut an den Schulstreik gegen die Einführung des Numerus Clausus.
Auf dem Pausenhof drehte der Verkehrsminister eine Runde auf dem Rottenburger Lastenrad, weihte die Radservicestation auf dem Pausenhof, die von RadkulturBW bezuschusst worden war, sowie die Photovoltaik-Anlage am neuen Fahrradstellplatz, gebaut von zwei ehemaligen EBG-Schülern – Raphael und Benjamin Köhrer von KoehrerSolar – ein. Anschließend ließ er sich von Alexander Maier und Stefanie Köber über die Imkerei-AG informieren, kam mit Schülerinnen und Schülern der Kursstufe zum Thema „Nachhaltig ökologisches Handeln“ ins Gespräch und stellte sich dem Interview von Daniel Binanzer, welches demnächst als Podcast auf der EBG-Homepage zu finden sein wird. Musikalisch umrahmt wurde der Besuch des Ministers von Victoria Reiß und Lieselotte Schweizer.
Mit dieser Veranstaltung ging das EBG-Alumni-Projekt an den Start, das von Hans Peter Müller-Angstenberger, ebenfalls Alumnus unserer Schule, betreut wird. Wie Müller-Angstenberger betont, wolle das EBG „die Idee umsetzen, die Absolventen nach dem Abitur emotional und sozial stärker an die Schule zu binden, deren spätere Tätigkeiten und Engagement sichtbar zu machen wie auch mit der aktuellen Schülerschaft zu verknüpfen.“ Über das Ende der Schulzeit hinaus solle den Alumni ferner eine Community geboten werden, eine Gemeinschaft, in der sich das Gefühl von Beheimatung und der Geist der Zukunft verbinden verbänden.
Das Interesse ist groß: Bereits nach fünf Tagen verzeichnete Instagram (https://www.instagram.com/ebg.alumni.rottenburg/) knapp 800 Follower. Wer Fragen und Anregungen zu diesem Ehemaligen-Projekt hat, kann sich unter alumni@ebg-rottenburg.de melden.

Danke an Hans Peter Müller-Angstenberger für die Organisation der Veranstaltung und an all die helfenden Hände, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben!